Menu

Jabahe!

Jabahe!

…heisst Willkommen! auf ghanaisch

Im Sommer 2000 waren im Leuzigerwald seltsame, ungewohnte Geräusche zu vernehmen:
Thesi Frei war mit den Bewohnerinnen ihrer neu gegründeten, betreuten Wohnegemeinschaft für geistig behinderte Frauen unterwegs. Das Stampfen, Klatschen und Rufen nannte sie Rhythmustherapie und die kritischen Kommentare konnten sie nicht bremsen.

Als die Gruppe zur Eröffnung des 1. Jabahefestes im Juni 2001 zwei einfache Lieder vortrug und sich dazu auf Percussionsinstrumenten begleitete, reagierte das Publikum sofort sehr herzlich und begeistert. Musik in einfachster Form wurde zur Brücke zwischen den Menschen mit und ohne Behinderung, baute Berührungsängste ab, öffnete Herzen und Türen.
Ermutigt durch dieses Erlebnis und mit der Unterstützung von mehreren erfahrenen Musiker-Freunden wurden nun Stücke für die Band arrangiert, Texte angepasst und fleissig eingeübt.

Was mit einem befremdlichen Waldgesang begann, hat sich im Lauf der Jahre zu einem ansehnlichen Repertoire von traditionellen Liedern aus aller Welt entwickelt. Seit 2008 arbeiten die Frauen vom Jabahe regelmässig mit dem Musikerpaar Milena und Giova Esposito aus Lengnau zusammen und konnten so einen eigenen Stil prägen. Die Jabahe- Band wird regelmässig zu Auftritten in der Umgebung Solothurn/Grenchen/Biel engagiert, hat aber auch einzelne Konzerte in Bern, Basel und Zürich geben dürfen. Keine Therapie der Welt und schon gar keine Medikamente vermögen das Selbstwertgefühl der behinderten Musikerinnen besser aufzubauen als der Applaus eines begeisterten Publikums.